Die Hirten und die Engel

Engel

Lukas 2,13f: „... die lobten Gott und sprachen: Gloria in excelsis Deo ...“
Das Lob Gottes stimmen heute die Christen an. Typisch für eine evangelische Gemeinde ist der Posaunenchor. Vor der Christvesper in Badorf spielt seit Jahren unser Posaunenchor. Er lädt die Kirchgänger ein, in das Lob Gottes einzustimmen und den Gesang der Engel auf Erden weiterklingen zu lassen.

Hirten

Lukas 2,8: „Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde...“
In der Gegend von Badorf weideten keine Schafe, und also waren keine Hirten auf dem Felde. Es arbeiteten aber seit Ende des 17. Jahrhunderts „Klüttenarbeiter“ in den Tagebauen der Braunkohle. 1819 gab es sechs kleine Gruben auf dem Plateau „Im Metzenmacher“. 1858 wurde die Konzession für die Grube Berggeist erteilt. Bis zum Bau der Brikettfabrik wurden die als Klütten bezeichneten Vorläufer der Briketts in Eimer gepreßt.

Jugendheim - Jakobuskirche

1936 wurde die Brikettfabrik Berggeist geschlossen. Mit der Rekultivierung und dem Bau der „Gallbergsiedlung“ wurde nach dem 2. Weltkrieg begonnen. In Badorf sagt man noch heute: „Wir wohnen in der Klüttenkaule“.

Auch die Jakobuskirche steht in einem Restloch der Grube Berggeist. Das ehemalige Jugendheim der Siedler diente seit 1972 den Evangelischen als Gemeindehaus. Es wurde im Jahre 1994 abgebrochen. Der Neubau der Jakobuskirche entstand unter der Leitung unseres Kirchmeisters Peter Pfannkuche. Für die gelungene architektonische Planung waren die Architekten Böttger und Partner aus Köln verantwortlich.

Familie Gruhl

Die Familie Gruhl gehörte zu den Gründern des Braunkohlentagebaues in Brühl. Bergrat Carl Gruhl war von 1903 bis 1947 Presbyter der ev. Kirchen-gemeinde Brühl und hat ihr 1926 wohltätige Stiftungen für die Jugendarbeit und Diakonie zur treuhänderischen Verwaltung übergeben. Aus den Erträgen dieser Stiftungen werden heute große Teile der Jugendarbeit und der diakonischen Arbeit der ev. Kirchengemeinde Brühl finanziert.

weiter zu