Die Lebensgeschichte

Die Lebensgeschichte von Martin Luther

10. November 1483 wird Martin Luther in Eisleben geboren und am Tag des Namensheiligen Martin in der Petri-Pauli-Kirche getauft.

Mai 1484 siedelt die Familie nach Mansfeld um.

1501 schrieb sich Martin Luther bei der Universität Erfurt ein. In der Universitätsbibliothek von Erfurt sah er die erste Bibel. Obwohl der Buchdruck schon lange erfunden war kannten selbst Priester nur Auszüge der Heiligen Schrift.

1505 trat er dem Augustinerorden bei.

1508 schickte ihn sein Orden nach Wittenberg, denn er übernahm den Lehrstuhl für Moralphilosophie.

1511 wurde er von seinem Orden nach Rom gesandt. Als treuer und gläubiger Sohn der Kirche bemerkte er die Verweltlichung der römischen Kirche. Das leichtfertige und frivole Auftreten des Klerus beschäftigten ihn sehr.

1512 promovierte er zum Doktor der Theologie in der Schlosskirche zu Wittenberg.

31. Oktober 1517 Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg.

15. Juni 1520 erließ Papst Leo X die Bannandrohung gegen Luther.

1520 weitere reformatorische Schriften von Martin Luther
- „An den christlichen Adel deutscher Nation“
- „Von der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche“
- „Von der Freiheit eines Christenmenschen“

3. Januar 1521 der Papst spricht den Bann gegen Luther und damit die Exkommunikation aus.

April 1521 Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms.

Mai 1521 Martin Luther wird auf die Wartburg gebracht und beginnt mit der Übersetzung des Neuen Testaments aus der griechischen Urfassung ins Hochdeutsche.

Oktober 1524 legte Martin Luther die Mönchskutte ab.

Juni 1525 heiratete Martin Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora.

Sommer 1526 erster Reichstag zu Speyer

Frühjahr 1529 zweiter Reichstag zu Speyer und Protestaktion (daher kommt der Name Protestanten) der Evangelischen gegen die Beschlüsse der Altgläubigen zur Aufhebung der liberalen Beschlüsse aus dem ersten Reichstag zu Speyer.

Oktober 1529 Marburger Religionsgespräche zwischen Luther und Zwingli. Spaltung des Protestantismus.

Juni bis November 1530 Reichstag zu Augsburg. Philipp Melanchthon formulierte das Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana - die Grundlehre der evangelisch-lutherischen Kirche).

1530 bis 1534 Übersetzung des Alten Testaments durch Luther.

1534 erscheint die erste Gesamtausgabe der Bibel in deutscher Sprache.

18. Februar 1546 stirbt Martin Luther in Eisleben.

zurück zu Dr. Martin Luther

weiter zu